LOREM IPSUM

Gemeinsam wachsen seit mehr als 50 Jahren

Sie waren frisch verheiratet. Er hatte gerade sein Ingenieursstudium abgeschlossen, und sie begann, ihre ersten Worte auf Spanisch zu artikulieren. Es war das Spanien der letzten Jahre von Francos Regime, ein Spanien, das sich sehr von der Welt um sie herum unterschied.

Früher unterrichtete er Ingenieurwesen, beschloss aber bald, sich beruflich umzuorientieren. Er war nicht zufrieden mit diesen meisterhaften Lehrveranstaltungen, in denen das rhetorische Filigran an der Tafel und die Unpersönlichkeit der Lehrer-Schüler-Beziehung vorherrschten. Das Paar beschloss, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen...

Voller Enthusiasmus beginnen sie, in allen möglichen Publikationen zu blättern. Sie unterstreichen, schneiden aus, telefonieren, vereinbaren Termine mit den Eigentümern, aber alle Angebote übersteigen ihre finanziellen Möglichkeiten.

Es dauerte mehrere Wochen, bis sie einen Ort gefunden hatten. An der Ecke Convenio-Florida wurde das Colegio Zürich gegründet. Unter prekären Bedingungen unterrichtet das Ehepaar kleine Gruppen von Schülern. Die Nachfrage war sehr gering. Sie verlieren nicht den Mut und kämpfen weiter, Tag für Tag, Woche für Woche. Nach vielen Anstrengungen wollen sie ihren lang gehegten Traum verwirklichen: ein Gebäude mit mehr Räumlichkeiten. Einige Jahre vergingen, bis sie die Räumlichkeiten in einem Vorort von Barcelona verließen und in die Ifni-Straße 2 umzogen. Die Schule erhielt eine klarere innere Struktur und die Zahl der Schüler wuchs allmählich. Die Bedenken des Ehepaars waren noch nicht ausgeräumt: Es fehlte an Platz.

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Einige Jahre vergingen, bevor man sich entschloss, den Sprung zu wagen und ein neues Zentrum in der Calle Rocabert, hinter dem Hospital de San Juan de Dios, zu eröffnen. Die Verwaltung und die Leitung sowie der Kindergarten befanden sich weiterhin in der Ifni-Straße, während das neue Zentrum die Hochschulkurse beherbergte. Abgesehen davon, dass sie es gut machen wollen, stellen sie hohe Ansprüche an sich selbst, und es dauerte nicht lange, bis sie feststellten, dass das Gebäude nicht allen Anforderungen entsprach. Es vergingen Jahre, bis sie sich schließlich zu einem entscheidenden Schritt entschlossen: 73 Pearson Avenue.

Dies ist die Frucht vieler Jahre des Kampfes, der Leidenschaft und des Leidens eines Ehepaars, das für und für die Lehre gelebt hat. Die Jahre sind vergangen und sie haben immer versucht, mit den gesellschaftlichen Anforderungen Schritt zu halten. Die interne Umgestaltung war konstant und nach und nach wurde eine ganze TEACHING-Einheit geschaffen. Mal sehen, wie diese lange Geschichte weitergeht. Wird eines ihrer drei Kinder die Würde und Ehre haben, dieses "Werk" in der gleichen Richtung weiterzuführen?

Alejandro Macías Roth (1969-1993)
Artikel geschrieben für die Ausgabe von SPICKLE (ehemalige Schülerzeitung) von 1993.